Seit mehreren Jahren bedroht das Bienensterben und der Zusammenbruch ganzer Bienenvölker direkt die menschliche Nahrungskette und die Biodiversität der Schweiz. Eine der Ursachen für das Bienensterben, sind die in Pflanzenschutzmitteln häufig verwendeten Neonicotinoide - Neonicotinoide sind Nervengifte deren Einsatz in der Schweiz noch immer erlaubt ist.
Sie werden in der koventionellen Landwirtschaft eingesetzt und gelten als hochwirksame, systemische Insektizide die auf das Nervensystem der Insekten wirken und sowohl als Kontakt- als auch als Frassgift wirken können. Auch für Säugetiere sind sie giftig. Ihre Toxizität ist 5 bis 7'000 Mal grösser als DDT.
Der 6te Kursnachmittag fand auf der Belgestation St. Ulrich in Strengelbach statt.
Wir lernten was eine Zuchtstation ist, was die vielen kleinen Boxen sind und was sich abspielt!
Auch lernten wir die Grüne Tannenhoniglaus (Cinara pectinatae) kennen, die Laus die für den Waldhonig mitverantwortlich ist.
Gen-Honig darf nicht mehr ungeprüft in den Handel
Imker und Verbraucher können aufatmen: Gen-Honig wird nach einem EU-Urteil nicht mehr im Supermarktregal landen. Das Urteil ist eine Schlappe für die EU-Kommission.
Honig mit Spuren gentechnisch veränderter Pflanzen dürfte nach einem EU-Urteil bald aus den Supermarktregalen verschwunden sein. Lebensmittel, die auch nur geringste Rückstände wie Pollen von solchen Pflanzen enthalten, müssten vorher geprüft und zugelassen werden.
